Stamm Markgraf Bernhard von Baden
72 Stunden Aktion 2013: Das haben wir gemacht! – Ein kurzer Bericht

72 Stunden Aktion 2013: Das haben wir gemacht! – Ein kurzer Bericht

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Freitag, später Mittag:

Die Sonne brennt vom Himmel. Sieben Pfadis, zwei Leiter und eine Horde unbändiger Jungpfadfinder kommen auf dem Emmendingen Marktplatz, trotz 72-Stunden-Sonnebrillen und Apfelsaftschorle an ihre Grenzen. Eine Stunde in der Sonne rumstehen und Gehirn grillen lassen… Dann ging es endlich los.

Die Aufgabe:

Verkleidet einen Zaun. Einen Zaun, der ein paar hundert Meter von unseren Pfadiräumen entfernt war… Wir trennten uns erst einmal. Susann und Daniel gingen noch schnell gesponserte Muffins holen, Urs und der Rest wollten schon zum Pfarrhaus in die Pfadiräume. Susann und Daniel kamen zuerst an, dann als die anderen da waren, gab es erst einmal Teambesprechung auf der Treppe;) Kurz darauf dann eine kurze Inspektion des Zauns.

Viele Unterredungen und Pläne, kleiner Probleme und vieles, vieles mehr, aber damit will man den Leser nicht langweilen. Auf jeden Fall hatten wir vor den Zaun mit eng aneinander montierten Brettern an den Zaun anzubringen, der deshalb verkleidet werden sollten, da so manches Kindergartenkind gerne den Christopher Kolumbus spielte und auf Entdeckungsreise ging 😉

Aber die zuerst wichtigste Frage war: Woher das Holz. Zum Glück hatte Daniel gute Kontakte zu einem Schreiner er bei der Firma Müller H. in Emmendingen. Während der eine Teil loszog, um Schrauben irgendwoher zubekommen, warteten wir auf den Schreiner. Dieser machte uns dann allerdings klar, dass das geplante viel zu Teuer würde, sodass er vorschlug lieber Holzspanplatten zu nehmen, da diese erheblich billiger waren. Nach viel hin und her, wann wir denn das Holz holen sollten, kamen wir überein es noch am Donnerstag zu holen, damit es keinerlei Probleme gab.

So fuhren wir gleich los und erhielten noch während der Fahrt den Anruf eines panischen Pfadfinders: „Kommt ihr jetzt endlich! Der Toom macht um Acht zu, das ist in ner halben Stunde…!“ Kleine Zwischeninfo: Schrauben haben wir beim Toom geholt, die uns 50% Rabatt für die Einkäufe gegeben hatten. Zum Glück befand sich der Toom jedoch direkt neben der Firma Müller H. und so sprintete kurz nachdem wir dort waren ein Pfadi zum Toom und wir kauften unsere 30mm Schrauben, tausend Stück…. Die anderen verluden bei der Firma das Holz in den großen Bus von Susann. Es passte zwar nicht ganz hinein, aber man improvisiert eben….Pfadistyle. Als man wieder losgefahren war, hatte man letztendlich nach dem verladenen Holz 19:58 und man fragte sich ob der Pfadi, der der Meinung gewesen war, wir sollen uns nun endlich beeilen, vielleicht ganz kurz gepflockt werden sollte, doch man brauchte die Arbeitskräfte. Das Holz wurde im Pfarrhaus erstmal im Klavierraum untergebracht.

Es war nun auch schon Abend, also gab es dann auch kurz darauf Essen: Schupfnudeln mit Sauerkraut – Lob an die Küche, also die Jungpfadfinder. Danach erst einmal schlafen, alle unten in den Pfadiräumen, wobei es davor noch ein wenig Musik des „Stammesghettoblasters“, mit ein paar Handys verbunden, zu hören gab … Dann gingen aber alle ins Bett, besser gesagt in ihre Schlafsäcke und ihre Isomatten, wobei selbst das nicht alle dabeihatten… Der Teppichboden hat’s dann – nach etlichem Krieg um die Sofas und dem Beschluss: keiner liegt auf die die Sofas – auch getan! Der erste Tag war vorbei. Gut Pfad für die restliche Aktion.

Tag zwei:

Alle um kurz nach sechs aufgestanden, dann Frühstück mit kurzer Besprechung danach. Die Sonne hat auch die letzten Müden Augen vertrieben, wobei auch hier die Sonnenbrillen der 72-Stunden-Aktion eine gute Waffe waren. Teambesprechung (hier nur die kurze Zusammenfassung…): Die einen schauen Lack und Farbe, die anderen Messen Latten ab und sägen sie zu, die letzten verteilen neuen Rindenmulch im Außenbereich des Kindergartens. Hier wurde natürlich sofort mithilfe von Musik für gute Laune gesorgt, während man Latten abmaß und sie zuschnitt. Wobei diese Aufgabe nur zwei Pfadis zufiel, die anderen haben Gräben um den Zaun gegraben, damit die Bretter später nicht direkt auf der Erde aufliegen und Wasser ziehen. So wurde fleißig gesägt, gegraben und Rindenmulch verteilt. Alles unter der Beäugung von vielen Kindergartenkindern, die alles begeistert bestaunt hatten. Doch natürlich gab es wie an jeden Vormittag eine gute und eine schlechte Nachricht.

Die verdammt gute Nachricht war: Wir bekamen das Holz gesponsert! Echt cool!

Die schlechte Nachricht war: Wir sollten den ganzen Zaun verkleiden und nicht nur wir ursprünglich gedacht nur bis zu den Hütten (eigentlich war hinter den Hütten am wichtigsten, denn da hauten die Kinder immer ab) was bedeutete, wir brauchten noch mehr Holz…

Nachdem auch die Farbgruppe wieder da war machten sich die Pfadis daran die großen Spanplatten zu zersägen, wobei sich herausgestellt hatte, dass man nicht so viele zersägen musste, nur die für die kleineren Zaunstücke wie Ecken. Die anderen passten perfekt hinein. Kurz darauf gab es erstmal Mittagmahl, leckere Pizza, die der Kindergarten für uns gemacht hatte! Dann wurde weitergesägt, bis dann auch die Farben, besser gesagt der Lack da war. Die Plane wurde ausgebreitet und machte sich ans Lackieren. Viele Jungpfadfinder und Pfadis mit Pinseln gingen fröhlich und bei guter Musik an die Arbeit! Leider stellte Daniel zu spät fest, dass er seine neuen Schuhe trug und er diese eingesaut hatte. (Er bekam sie zum Glück wieder sauber, Nitroverdünner kriegt halt alles weg!) Kurz darauf lief er Barfuß herum, weshalb seine Füße am ende des Tages über uns über mit Lack bedeckt waren. Und wenn auch so manche bald den Geist aufgaben so hielten Philipp und Daniel bis fast zum Ende zu durch und lackierten Platte nach Platte.

Bis es dann die abendlichen schlechte und gute Nachricht gab.

Die gute Nachricht war: Wir hatten Holz gefunden, das wir auch noch für den Zaun verwenden konnten.

Die schlechte: Der Maler Tobi, ein ehemaliger Pfadi, teilte uns mit, dass wir alle Platten viel zu dick GRUNDIERT hatten. Das erklärte dann wohl auch, warum die Grundierung nicht für so viele Quadratmeter gereicht hatte, wie sie hätte reichen sollen….

Es ließ nicht mehr ändern, aber die Platten mussten um einiges länger trocknen… Gegen Abend gab es dann erst einmal wieder Essen Nach dem Essen mussten die meisten Jupfis gehen. Daniel schrubbte seine Füße mit geballter Waschpaste und Nitro, bis fast alles des Lacks von seinen Füßen war. Derweil lackierten die anderen die letzten paar Platten. Nachdem die Füße wieder sauber waren machte Daniel mit Alex die Küche.

Nach alldem war nun auch der zweite Tag vorbei. Die lackierten Platten wurden noch in der Garage des Pfarrers untergestellt und dann trennten sich die Wege, wo sich jeder zu Hause auf sein eigenes, kleines Bett freute…

Panorama-Bilder:

Panorama des neuen bunten Zauns
Panorama-Bild des neuen bunt bemalten Zauns (aufgenommen vom Stadtgarten aus)
Panorama-Bild: Der bunte Zaun von Oben :-)
Der fast fertige bunt bemalte Zaun, Panorama-Aufnahme mit der Kirche mit drauf 🙂

Mehr Bilder:

 


72h_logo_RGB_gruen Da fliegen die Funken!! Susann beim Organisieren 72 Stunden Aktion Kindergarten St. Joseph Die Jupfis beim Rindenmulch schaufeln. Das Außengelände wird aufgefrischt. Hackschnitzel/Rindenmulch Schaufeln

Juchuu!! Die Holzplatten sind da!
Juchuu!! Die Holzplatten sind da!
Fleißiges Hackschnitzel-Verteilen
Fleißiges Hackschnitzel-Verteilen
Verdientes Abendessen.
Verdientes Abendessen.
Panoramabild: der Bunte Zaun.
Panoramabild: der Bunte Zaun.
Beim gemeinsamen Abendessen im Kindergarten.
Beim gemeinsamen Abendessen im Kindergarten.
Unsere schlagkräftige Pfadi-Truppe.
Unser 72 Stunden Pfad-Trupp 🙂
Ein paar Jupfi-Mitarbeiter
Ein paar Jupfi-Mitarbeiter
Viele viele Bunte Farben...
Viele viele Bunte Farben, von den lieben Emmendingen Malern gespendet…
Elektrohobel
Wo gehobelt wird, da fallen Späne
Der Zaun wird montiert und bemalt
Der Zaun wird montiert und bemalt
Panorama des neuen bunten Zauns
Panorama-Bild des neuen bunt bemalten Zauns (aufgenommen vom Stadtgarten aus)
Zaun vor dem Sägen mit MP-Matze im Hintergrund
Der Zaun beim Kindergarten St. Joseph bevor er Wellenförmig ausgesägt und angemalt wurde. Im Hintergrund arbeitet Matze mit der Bohrmaschine.

Kies

Gruppenfoto 72 Stunden 2013
Der Stamm Markgraf Bernhard von Baden bei der 72 Stunden Aktion 2013

DPSG EM 1: Gruppenfoto 72 Stunden Aktion 2013

 

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